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GRÜNE Politik für Freiflächen und Naturschutz


In der laufenden Ratsperiode haben GRÜNE die Umwandlung
von Grünflächen in Gewerbe- und Wohnbauflächen (z.B. Heuweg, Hatzper Straße, Düppenberg, Im Teelbruch) ebenso verhindern können wie ökologisch sowie verkehrstechnisch unsinnige und teure Straßenbauten (Verlängerung Otto-Brenner Straße, Verlängerung Marie-Juchacz-Straße). Wir haben erreicht, dass mit dem neuen „regionalen Flächennutzungsplan“ (RFNP) der Anteil der Grün- und Freiflächen in Essen steigt.

Hieran wollen wir anknüpfen und lehnen deshalb auch für die Zukunft eine weitere Versiegelung von Frei- und Grünflächen außerhalb von Siedlungsgebieten ab. Denn dadurch werden nicht nur wichtige Naturräume zerstört, solche Baugebiete erfordern auch die Schaffung neuer Sozial- und Verkehrsinfrastruktur, die neben dem Schaden für die Umwelt auch hohe Kosten nach sich zieht.

Das Leitbild GRÜNER Stadtplanung ist eine Stadt der kurzen Wege, die Verkehr vermeidet. Wir begegnen dem wiederkehrenden Wunsch nach innerstädtischem Wohnen deshalb durch eine behutsame Innenraumentwicklung auf brachliegenden Flächen (z.B. ehemaliges Bethesda-Krankenhaus) und ausgewogene Baulückenerschließung. Damit kann auch die bereits vorhandene Infrastruktur (Kanalisation, Geschäfte, ÖPNV-Anschlüsse, KiTas, Schulen, Kultureinrichtungen usw.) auch in Zeiten „demografischen Wandels“ nachhaltig gesichert und verbessert werden, die letztlich die Attraktivität der einzelnen Stadtteile ausmacht.

 

Kein Ausbau der Ruhrschifffahrt


GRÜNE lehnen eine Ausweitung der Ruhrschifffahrt zwischen Kupferdreh und Steele ab. Das Naturschutzgebiet Heisinger Aue ist nachhaltig zu schützen.