Kritische Stimmen für Aufsichtsrat des Flughafens Essen/Mülheim
Mit der Entsendung von Waldemar Nowak, dem Sprecher des Netzwerkes Mülheimer Bürger gegen Fluglärm, sowie von Dr. Elisabeth van Heesch-Orgass, GRÜNER Ratsfrau und Rechtanwältin aus Bredeney, werden künftig zwei ausgewiesene KritikerInnen im Aufsichtsrat des Flughafens Essen/Mülheim vertreten sein.
Die Geschäftsanteile des Flughafens liegen zu jeweils einem Drittel bei der Stadt Mülheim an der Ruhr, der Stadt Essen und dem Land Nordrhein-Westfalen.
Waldemar Nowak wurde vom Mülheimer Rat auf Vorschlag der Fraktion „MBI – Mülheimer Bürgerinitiativen“ mit Unterstützung der GRÜNEN entsandt. Die Kritik, die an seiner Entsendung von Befürwortern des Flughafens laut wurde, konterten die GRÜNEN im Mülheimer Rat mit dem Hinweis, dass die vom Rat entsendeten Aufsichtsratsmitglieder den Interessen der Stadt mindestens so verpflichtet sein müssen, wie denen der Flugplatz-Gesellschaft. Und angesichts der desolaten Finanzsituation der Stadt, könne sich Mülheim auf Dauer die Vergeudung von Steuergeldern für ein Defizitunternehmen Flughafen nicht leisten.