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Mehrdad Mostofizadeh
Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!

Grüne unterstützen Kampagne gegen die Frauen- und Familienministerin.
A 52: Bürgerversammlung schreibt offenen Brief an Ratsmitglieder
Auf einer Bürgerversammlung in Altenessen am 26.3. informierte die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" über den letzten Planungsstand der A52 in Essen und Umgebung. Im Ergebnis verabschiedeten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einstimmig folgenden offenen Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Essen:
A 52: Guter Rat ist gefragt!
In Essen haben wir gerade ein Problem zufällig aufgedeckt: Ein Tunnelversprechen ist geplatzt! Vereinbart war für Altenessen ein Tunnelstück im bergmännischen Vortrieb.
Auch in Gladbeck ist das Tunnelversprechen - der Türöffner für den Autobahnbau – letztlich unverbindlich. Wer für den Autobahnbau stimmt, kauft ohne vorliegende Planung die Katze im Sack!
Klimaschutzgesetz - NRW setzt Standards

Zu der Anhörung zum Klimaschutzgesetz erklärt Wibke Brems MdL, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin:
Tempo 30 für die Heßlerstraße und Flüsterasphalt für A 42 gefordert
Die Heßlerstraße in Altenessen ist ein Wohnstraße, die zugleich auch als Autobahnzubringer und Verbindungsstraße Richtung Katernberg und Gelsenkirchen-Heßler dient. Die großen Probleme sind Lärm , der nur unzureichend durch die betagten Lärmschutzmauern abgemildert wird, und Autoabgase des parallel geführten Emscherschnellweges. GRÜNe treten für eine leisere und sichere Heßlerstraße ein.Der interne Stadtverkehr, addiert mit den ungebremsten Automassen auf dem Emscherschnellweg, macht den Anwohnern allerdings seit Jahrzehnten das Leben schwer. Zu allem Übel ist auch noch die Essener Umweltzone so geschnitten, dass die Autobahn auch noch deren nördliche Grenze bildet. Deshalb dürften auf der Heßlerstraße, die unmittelbar nördlich hinter der Autobahn beginnt, auch weiterhin all die Fahrzeuge ihre Runden drehen, deren Abgaswerte zu giftig für die Umweltzone sind.
Für den PKW und LKW-Verkehr auf der Autobahn gelten die Schutznormen der Umweltzonen ja sowieso nicht. Allerdings gibt es hier die Chance, z.B. „Flüsterasphalt“ für geringere Laufgeräusche der Fahrzeuge zu sorgen, das z.B. haben die Gelsenkirchener vor kurzem durchsetzen können. Eine andere Möglichkeit, die seit Jahren z.B. in Bredeney an der A 52 für größere Ruhe sorgt, ist eine schlichtes, vorerst zumindest nächtliches Tempolimit z.B. auf 80 bis 100 km/h.
Da also die Heßlerstraße nicht bloß als schnelle Autoasphaltpiste im Stadtteil existiert, sondern als Lebensraum an dem Wohnhäuser, Grundschulen und Kindergärten liegen, muss es hier Verbesserungen geben.
Tempo 30 durchgehend statt Abschnittsweise
Schon seit vielen Jahren gibt es deshalb einen Kampf um Geschwindigkeitsbeschränkung und Lärmreduktion, in dem die AnwohnerInnen teilweise auch erfolgreich waren. Nach einigen schlimmen Unfällen wegen überhöhter Geschwindigkeit auf dem langen schnurgeraden Teil der Heßlerstraße setzten Bürger auch mit Unterstützung der Grünen Tempo 30 durch. Leider nicht für die gesamte Straße sondern nur für größere Teilabschnitte. D.h. einige hundert Meter entlang einer Moschee, einer Grundschule, einer Kirche und eines Kindergarten ist jeweils Tempo 30 vorgeschrieben. Im kurzfristigen Hin- und Her zwischen Gas- und Bremse kommen damit aber weder Anwohner noch Autofahrer so richtig zur Ruhe.
Wirklich gefährlich wird es aber zwischen dem Kinderhaus „Heide“ und der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen. Gilt am Kinderhaus „Heide“ noch Tempo 30 ,so wird dann ausgerechnet kurz vor der einzigen scharfen Kurve in der Heßlerstraße wieder Tempo 50 Km/H freigegeben.
Das sind Gefahren, die wir gerne zusammen mit den dort betroffenen Bürgern beseitigen wollen. Dagegen steht die Aussage der Essener Verwaltung, dass wegen der Bedeutung der Straße als Hauptverkehrsstraße (Autobahnanschlußstellen) Tempo 30 nicht durchgängig zulässig sei, sondern nur an besonderen Gefahrenpunkten. Dazu gehörte die Kurve aber allemal auch. Für uns geht der Schutz der AnwohnerInnen vor!
Walter Wandtke, Ratsherr










