Bundesverband - Landesverband NRW - Grüne Ratsfraktion - Junge Grüne Essen - Kai Gehring MdB - Böll Stiftung NRW
Keine neue Transit-Autobahn durchs Ruhrgebiet!
Netzwerk Bürgerinitiativen - Aufruf zum Aktionstag 2. 0ktober
Ruhralleeautobahn – Nein Danke
Die neue Bürgerinitiative gegen den Bau der Ruhralleeautobahn ist aktiv und wehrt sich gegen den Bau einer neuen Transitautobahn durch Essen. ![]()
Sie Informiert unter www.wege-fuer-essen.de über den geplanten Ruhralleetunnel.
Schutz vor Gewalt darf nicht von der Konjunktur abhängig sein
Zum Internationalen Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ am 25. November erklärt Julia Kahle-Hausmann, Sprecherin des Kreisverbandes:„Frauenhäuser sind als Zufluchtsorte für Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, wichtige, mitunter sogar lebensrettende Einrichtungen. Ihre finanzielle Situation ist aber in vielen Ländern und Kommunen mehr als prekär. Die angekündigte Steuerentlastung der schwarz-gelben Koalition schlägt sofort mit deutlichen Mindereinnahmen auf Land und Kommune durch, was die Finanzierung der Frauenhilfestrukturen enorm bedroht. Wo schnelle Hilfe angesagt ist, erleben die Frauen bereits heute massive Zugangsbarrieren – das gilt vor allem für Migrantinnen.
Die Landesregierung hat das notwendige, qualifizierte Personal in diesem Bereich bereits gekürzt, obwohl der Bedarf leider auch in Essen gewachsen ist und die Mehrzahl der Hilfe suchenden Frauen nicht untergebracht werden konnten.
Statt konkreter Hilfen gibt es seitens des Landes warme Worte. Zwar ist die Einrichtung einer bundesweiten Notrufnummer zu begrüßen, doch ohne genügend Schutzräume und Ansprechpartnerinnen für die Betroffenen vor Ort bleibt das reine Symbolik.
Bündnis 90/Die Grünen fordern die Bereitstellung von Frauenhäusern und angemessene personelle Ausstattung endlich als staatliche Pflichtaufgabe festzuschreiben.
Die körperliche Unversehrtheit der Bürgerinnen und Bürger ist eine der obersten Aufgaben des Staates, dazu gehört auch der Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt.
Denn noch immer ist es traurige Realität, dass häusliche Gewalt eine der häufigsten Verletzungsgefahren für Frauen überhaupt darstellt.“
Nachfragen richten Sie bitte an
Julia Kahle Hausmann, Vorstandsprecherin






