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Vor 90 Jahren – der „Kapp-Putsch“ gegen die Weimarer Republik

13. - 27. März 2010 - Zeche Carl-Essen - Wilhelm-Nieswandt-Allee 104

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Eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe über Militärputsch, Generalstreik und den bewaffneten Widerstand im Ruhrgebiet durch die „Rote Ruhrarmee“ im März und April 1920

Kommunalwahlprogramm 2009 der Essener GRÜNEN

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7. Januar 2010

Neue Nutzung für Kohleturm finden oder abreißen

GRÜNE begrüßen die Idee, den Kohleturm an der Schurenbachhalde nutzbar zu machen. Als Gaststätte mit Biergarten und Aussichtspunkt und ggf. Kletterpark oder mit einer künstlerischer Gestaltung der alten Betonfassade wäre der Kohleturm durchaus eine Bereicherung. Dies würde aber voraussetzen, dass sich ein Nutzer findet, der sich an Sanierung und Erhalt des Bauwerks beteiligt.


Wenn die jetzt öffentlich diskutierten Zahlen stimmen, dass der Abriss des Kohleturms kaum billiger wäre, als dessen sicherheitstechnische Sanierung, dann sollte der RVR (Regionalverband Ruhrgebiet) als Eigner die Chance nutzen, diese interessante Wegmarke zwischen Schurenbachhalde und Rhein-Herne-Kanal einem neuen Gebrauch zuzuführen.

„Wir wollen den Erhalt des Kohleturms allerdings nicht um jeden Preis. Als reines Industriedenkmal im Sinne des Denkmalschutzes macht der Erhalt des Kohleturms aus GRÜNER Sicht keinen Sinn. Das würde die öffentlichen Kassen unnötig belasten. Hier hat der Erhalt bedeutenderer Bauwerke nicht nur angesichts leerer Kassen eindeutig Vorrang gegenüber dem von der ehemaligen Kohleverladestation übrig gebliebenen Turm. Abriss und Renaturierung wäre dann die zweitbeste Lösung,“ formuliert Joachim Drell, Bezirksvertreter der GRÜNEN, klare Einschränkungen.

Nachfragen richten sie bitte an
Joachim Drell, Tel.: 0201-24764-33