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Mehrdad Mostofizadeh
Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!

Grüne unterstützen Kampagne gegen die Frauen- und Familienministerin.
A 52: Bürgerversammlung schreibt offenen Brief an Ratsmitglieder
Auf einer Bürgerversammlung in Altenessen am 26.3. informierte die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" über den letzten Planungsstand der A52 in Essen und Umgebung. Im Ergebnis verabschiedeten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einstimmig folgenden offenen Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Essen:
A 52: Guter Rat ist gefragt!
In Essen haben wir gerade ein Problem zufällig aufgedeckt: Ein Tunnelversprechen ist geplatzt! Vereinbart war für Altenessen ein Tunnelstück im bergmännischen Vortrieb.
Auch in Gladbeck ist das Tunnelversprechen - der Türöffner für den Autobahnbau – letztlich unverbindlich. Wer für den Autobahnbau stimmt, kauft ohne vorliegende Planung die Katze im Sack!
Klimaschutzgesetz - NRW setzt Standards

Zu der Anhörung zum Klimaschutzgesetz erklärt Wibke Brems MdL, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin:
Libanesischer Moscheeneubau: Vorteil für Altenessen!
Noch steht die alte Montagehalle im Gewerbegebiet zwischen Johanniskichstraße und der Gladbecker Str. in Altenessen. In wenigen Monaten aber werden Bagger hier in der II. Schnieringstraße Platz schaffen für einen ansehnlichen Moscheeneubau.Die seit 20 Jahren aktive libanesische Moscheegemeinde möchte nach ihrem Umzug aus Katernberg hier die "Salah Eddin-Moschee" entstehen lassen. Essens Behörden hatte mit dem Bauantrag keine Probleme und vergaben als "laufendes Geschäft der Verwaltung" bereits im Dezember 2011 die notwendigen Genehmigungen.
Nun bringt das Stichwort "Libanesen" oft Unruhe in die Bewertung von Projekten, die hier auch die SPD Fraktion der Bezirksvertretung V erfasste. In der Bezirksvertretung wurden Fragen aufgeworfen. "Die Verkehrssituation könnte weiter eskalieren", auch gäbe es "im Umkreis der Baumaßnahme im Radius von 600 Metern derzeit vier sehr unterschiedliche Religionsgemeinschaften, die eine Vielzahl von Besuchern, auch aus anderen Kommunen anziehen" würden.
Wie häufig bei Moschee-Neubauten drehte sich die geäußerte Sorge also wieder einmal um drohendes Parkchaos, das andere Gewerbetreibende oder Anwohner verärgern könnte.
Um die Fragen zu klären, wurde auf der Januar-Sitzung der Bezirksvertretung V ein Gespräch mit der Moschee-Gemeinde und VerwaltungsvertreterInnen vereinbart.
Ortstermin bei Eiseskälte
Verantwortliche der Moschee-Gemeinde, Vereinssprecher Alaá El-Sayed und der Imam Mohammad-Munir Rachid begrüssten schließlich an einem kalten Februartag die interessierten Mitglieder der Bezirksvertretung in der vorerst provisorisch genutzten Altbauhalle auf dem Grundstück in der II.Schnieringstr. Ein ausführlicher Vortrag, ein Videofilm, viele Gespräche und Nachfragen konnten zum Glück die Bedenken der Bezirksvertreter ausräumen. Ein heißer Imbiss nach Schluss der langen Debatte sorgte endgültig für eine gelöste Stimmung.
Eigentlich handelt es sich um ein schönes Bauprojekt für Altenessen-Nord, geht es hier mit Grundstückswert, Teilabriss und Umbau um eine Investitionssumme von 1,3 Millionen €.
Maximal 315 Personen werden sich in der künftigen Moschee auf einmal versammeln dürfen und größere Hochzeitsfeiern sind im Baukonzept nicht vorgesehen. Sogar die behördlich vorgeschriebenen 25 Parkplätze könnten bei Bedarf auf dem eigenen Grundstücke problemfrei nahezu verdoppelt werden, so dass Angebot der Gemeinde. Auch die Vermutungen hier sollten auch ein Lebensmittelgeschäft, Friseur usw. installiert werden konnten zerstreut werden. Das insgesamt 2500 qm umfassende Grundstück böte gar nicht die Kapazitäten für so viele verschiedene Nutzungen.
Aufgaben der Moschee
Hauptaufgaben sollen tatsächlich die Versammlung zum Gebet wie auch Bildungsangebote der Gemeinde werden. Sorgen, hier könnte ein radikaler Prediger seine Gemeinde aufstacheln, sind unbegründet. Imam Mohammad-Munir Rachid hat sich in Jahren der Zusammenarbeit das ehrliche Vertrauen von Polizei und verschiedenen sozialen Dienststellen der Stadt, wie auch der AWO erworben. In vielen Krisensituationen zwischen einzelnen libanesischen Familien oder libanesischen Jugendlichen konnte gerade mit seiner Hilfe merkbarer Frieden gestiftet werden.
Der Imam will hier keinesfalls die Polizei ersetzen. Beim Ortstermin der Bezirksvertretung war stattdessen zu bemerken, dass ein pensionierter Polizeibeamter, in seiner aktiven Zeit mit vielen Kriseninterventionen in Katernberg beschäftigt, jetzt als Privatmensch einen freundschaftlichen Draht zu dieser Moscheegemeinde aufrecht erhält und diese unterstützt.
Fazit: die Moschee wird ein Gewinn für Altenessen und bietet Chancen, das zusammenleben im Stadtteil zu verbessern.
Walter Wandtke, Ratsherr











