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Mehrdad Mostofizadeh
Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!

Grüne unterstützen Kampagne gegen die Frauen- und Familienministerin.
A 52: Bürgerversammlung schreibt offenen Brief an Ratsmitglieder
Auf einer Bürgerversammlung in Altenessen am 26.3. informierte die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" über den letzten Planungsstand der A52 in Essen und Umgebung. Im Ergebnis verabschiedeten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einstimmig folgenden offenen Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Essen:
A 52: Guter Rat ist gefragt!
In Essen haben wir gerade ein Problem zufällig aufgedeckt: Ein Tunnelversprechen ist geplatzt! Vereinbart war für Altenessen ein Tunnelstück im bergmännischen Vortrieb.
Auch in Gladbeck ist das Tunnelversprechen - der Türöffner für den Autobahnbau – letztlich unverbindlich. Wer für den Autobahnbau stimmt, kauft ohne vorliegende Planung die Katze im Sack!
Klimaschutzgesetz - NRW setzt Standards

Zu der Anhörung zum Klimaschutzgesetz erklärt Wibke Brems MdL, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin:
Kulturloge Ruhr - eine unterstützenswerte soziale Kulturinitiative
Kultur kann schön sein, ist aber oft mit dem Bezahlen von Veranstaltungstickets oder Kursgebühren verbunden. Was bei Hartz IV-Empfängern statistisch gerade mal für eine Kinokarte im Monat ausreicht, ist auch bei Niedriglohnempfängern oder Rentnern oft nicht viel üppiger.Leider tun sich die in tiefen roten Zahlen stehende Nothaushaltskommunen wie Essen zunehmend schwerer, hier mit eigenen Entscheidungen für soziale Vergünstigungen Abhilfe zu schaffen. Wie gut, dass dann manchmal bürgerliches Engagement in die drohende Kulturbrache springt.
Andererseits sind ja viele Kulturveranstaltungen, wenn es nicht gerade um öffentlichkeitswirksame Premieren geht, oft nicht völlig ausverkauft. Viele der guten Angebote könnten also mehr Menschen erreichen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. An dieser Stelle setzt die Kulturloge Ruhr ein, die vor nicht ganz einem Jahr in Essen gegründet wurde, in der Emmastraße in Rüttenscheid beheimatet ist und das schöne Motto führt: „Kultur erleben - unabhängig vom Einkommen!“
In einer sich stetig erweiternden Liste werden Angebote von kooperierenden Kulturträgern, also Veranstaltungsanbietern wie dem GOP, der Studiobühne in Kray, der Volkshochschule, dem Kunsthaus Essen, der Lichtburg Essen, der Folkwang Musikschule, Stiftung Zollverein, oder auch der Ruhrtriennale zusammengeführt mit Menschen, die Kultur erleben möchten, aber zu wenig Geld dafür besitzen.
Damit die Verteilung solcher Karten in einer gerechten, geordneten Form stattfinden kann, erfolgt die Verteilung der Gratiskarten mit Hilfe bestimmter kooperierender sozialer Träger. Diese vermitteln Gäste an die Kulturloge indem sie ihre Klienten auf das Angebot aufmerksam machen und uns gegenüber deren ‚Bedürftigkeit‘ bestätigen. Gäste, die sich direkt an die Kulturloge wenden, müssen entsprechende Bescheide in Kopie einreichen.
Die Ticketvermittlung selbst erfolgt anhand der Interessen der Gäste telefonisch durch ehrenamtliche Mitarbeiter. Ein online System erkennt, welcher Gast sich für die Veranstaltung interessieren könnte und sortiert dann danach, wer am längsten keine Tickets bekommen hat.
Wer also bereits mit Einrichtungen wie der „Stadtbibliothek Essen“, dem „WohnQuartier4“ am Palmbuschweg 156 in Altenessen, der „Suchthilfe Direkt“ in der Hoffnungstraße 24, der „AIDS-Hilfe Essen e.V.“ in der Varnhorststr. 17, dem „Amt für Soziales und Wohnen - Büro für Senioren“ in der Steubenstr. 53, oder der „SKF Essener Tafel“ an der Steeler Str. 137 (Wasserturm) Kontakt hatte, kann sich dort als Kulturgast der Kulturloge anmelden.
Kulturgäste der Kulturloge Ruhr können generell Menschen werden, die Unterstützung wie ALG-II, BAföG, Grundsicherung etc. erhalten, oder als Einzelperson über ein monatliches Einkommen verfügen, das € 930,- nicht übersteigt. die bereits in sozialen und öffentlichen Einrichtungen als "Niedrigeinkommer" vermerkt bzw. gemeldet sind. Diese Menschen sollen durch die Kulturloge auf kulturelle Veranstaltungen aufmerksam gemacht werden, die am Abend oder Vorabend noch über freie Plätze verfügen. Die Anzahl der verfügbaren Tickets bzw. Plätze ist den Veranstaltern offen gelassen und variiert von Veranstaltung zu Veranstaltung.
Der Ablauf wird so beschreiben:
Auf die Kulturloge wird jetzt über Flyer, aber auch durch Vermittler aufmerksam gemacht. Die Broschüren, die an sozialen Einrichtungen ausgelegt werden, sind mit Fragen zu kulturellen Vorlieben versehen. Diese können dort ausgefüllt, abgegeben werden und erreichen uns auf postalischem Weg oder werden von uns eingesammelt.
In einem Verteiler werden die Personen, je nach Anzahl der Tickets, bis zu einen Tag vor der Veranstaltung bzw. bis spätestens 17:00 Uhr persönlich angerufen, kurz informiert und gefragt, ob sie auf die "Gästeliste" zu dieser Veranstaltung gesetzt werden möchten. Bei der Veranstaltung selbst muss die Person nur ihren Namen an der Kasse oder am Einlass nennen. Für alle die genauer oder persönlich Kontakt zur Kulturloge aufnehmen möchten hier die Kontaktdaten des Rüttenscheider Vereins: Kulturloge Ruhr, Emmastr. 64, 45130 Essen, info(AT)kulturloge-ruhrPUNKTde www.kulturloge-ruhr.de, www.facebook.com/kulturloge.ruhr .
Damit die erfreuliche Initiative auch ausreichend weite Kreise ziehen kann, freut sich der als gemeinnützig anerkannte Verein natürlich über Unterstützung. Erstens braucht die Kulturloge Ruhr neben der Unterstützung durch das städtische „Kulturbüro Essen“ noch viele weitere Kulturpartner, die Kartenkontingente zur Verfügung stellen, ehrenamtliche MitarbeiterInnen für die Vereinsarbeit und natürlich zusätzliche Vereinsmitglieder (Jahresbeitrag 45 €, reduziert 20 €) sowie großzügige SpenderInnen,
Spendenkonto Kulturloge Ruhr:Nr. 04738 37800, BLZ 360 800 80. Commerzbank Essen
Zweitens ist natürlich auch die Zahl der Kooperationspartner zu erhöhen, aus deren Umfeld die entsprechenden Kulturgäste kommen sollten. Grundsätzlich gilt das Vereinsangebot ja für die verschiedensten Gruppen finanziell schwach gestellter Menschen, denen als Sozialhilfeempfänger, Alleinerziehende, Familien mit kleinen Bezügen, Seniorinnen und Senioren sonst der Zugang zu vielen Kulturereignissen verwehrt ist.
Walter Wandtke








