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Mehrdad Mostofizadeh
Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!

Grüne unterstützen Kampagne gegen die Frauen- und Familienministerin.
A 52: Bürgerversammlung schreibt offenen Brief an Ratsmitglieder
Auf einer Bürgerversammlung in Altenessen am 26.3. informierte die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" über den letzten Planungsstand der A52 in Essen und Umgebung. Im Ergebnis verabschiedeten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einstimmig folgenden offenen Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Essen:
A 52: Guter Rat ist gefragt!
In Essen haben wir gerade ein Problem zufällig aufgedeckt: Ein Tunnelversprechen ist geplatzt! Vereinbart war für Altenessen ein Tunnelstück im bergmännischen Vortrieb.
Auch in Gladbeck ist das Tunnelversprechen - der Türöffner für den Autobahnbau – letztlich unverbindlich. Wer für den Autobahnbau stimmt, kauft ohne vorliegende Planung die Katze im Sack!
Klimaschutzgesetz - NRW setzt Standards

Zu der Anhörung zum Klimaschutzgesetz erklärt Wibke Brems MdL, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin:
Keine Schließung - neue Konzepte für den Bildungsstandort Richard-Schirrmann-Realschule !
Es ist bedauerlich, wenn trotz guter pädagogischer Arbeit an einer Schule, dort über längere Zeit hinweg nicht genügend neue Schülerinnen und Schüler angemeldet werden. Die öffentlich geäußerte Schließungsdrohung der Schulaufsicht, falls im nächsten Schuljahr nicht deutlich mehr Anmeldungen als bisher für die Richard Schirrmann-Schule erfolgen, verbessert diese Situation sicherlich nicht.Deshalb muss die Stadt Essen jetzt besondere Anstrengungen starten, die Bildungslandschaft in Stoppenberg und im Essener Norden zukunftsgerecht umzubauen.
Innerhalb des noch bis zum Herbst für ganz Essen zu bearbeitenden Schulentwicklungsplans ist zu prüfen, ob und wie die derzeitige Richard-Schirrmann-Realschule ihre Zukunft in einer stärker nachgefragten Schulform finden kann.
Angesichts stetig zurückgehender Schülerzahlen und einer geringeren Nachfrage nach Plätzen in einer der Essener Realschulen, ist das gesamtstädtische Angebot an Realschulplätzen ausreichend.
Mehr als einen Versuch wert – die Gemeinschaftsschule
Die Landesschulpolitik in NRW hat seit letztem Jahr die Möglichkeit eröffnet, vorerst auf Basis eines Schulversuchs in der Sekundarstufe I Gemeinschaftsschulen zu gründen. In dieser Schulform sollen alle Bildungsgänge vom Hauptschulabschluss, über die Mittlere Reife bis hin zum Abitur erreichbar sein. Jetzt muss die Schulentwicklungsplanung ernsthaft prüfen, welche Chancen der Standort Richard-Schirrmann-Realschule für diese neue Schule bietet.
Die bereits in vielen NRW-Kommunen gestartete und in Nachbarbundesländern bereits bewährte Schulform „Gemeinschaftsschule“ kann für Essen zur notwendigen Ergänzung der bisher acht voll ausgelasteten Gesamtschulen werden. In den vergangenen Jahren waren dort immer sehr viel weniger Plätze vorhanden, als es Schülerinnen und Schüler gab, die dort angemeldet werden wollten.
Im abgeschlossenen Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2011/12 mussten von den Essener Gesamtschulen über 120 Kinder abgewiesen werden, denen eine angemessene Bildungsalternative angeboten werden muss. Da die Richard-Schirrmann-Realschule sowohl in großer Nähe zur auslaufenden Hauptschule Kapitelwiese liegt, wie auch zur Gustav Heinemann Gesamtschule in Schonnebeck, sollte hier eine zukunftsweisende, die bisherigen Schulen verknüpfende Entwicklung möglich sein.
Hier müssen wir im Schulausschuss die Initiative ergreifen, dem eindeutig formulierten Willen von Eltern und Schulkindern nach mehr gemeinsamen Lernen Folge zu leisten.
Walter Wandtke, Schulpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion








