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Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!

Grüne unterstützen Kampagne gegen die Frauen- und Familienministerin.
A 52: Bürgerversammlung schreibt offenen Brief an Ratsmitglieder
Auf einer Bürgerversammlung in Altenessen am 26.3. informierte die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" über den letzten Planungsstand der A52 in Essen und Umgebung. Im Ergebnis verabschiedeten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einstimmig folgenden offenen Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Essen:
A 52: Guter Rat ist gefragt!
In Essen haben wir gerade ein Problem zufällig aufgedeckt: Ein Tunnelversprechen ist geplatzt! Vereinbart war für Altenessen ein Tunnelstück im bergmännischen Vortrieb.
Auch in Gladbeck ist das Tunnelversprechen - der Türöffner für den Autobahnbau – letztlich unverbindlich. Wer für den Autobahnbau stimmt, kauft ohne vorliegende Planung die Katze im Sack!
Klimaschutzgesetz - NRW setzt Standards

Zu der Anhörung zum Klimaschutzgesetz erklärt Wibke Brems MdL, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin:
GRÜNE: Was macht die Landesregierung mit dem Geld aus Brüssel?
Eine neue Studie zeigt: Die NRW-Landesregierung investiert EU-Fördermittel nicht umweltschlau und klimaklug. Das Land NRW bezieht für die Jahre 2007-2013 ca. 2,4 Milliarden Euro von der EU und investiert das Geld in die Strukturförderung – Umwelt- und Naturschutzpotenziale lässt sie dabei allerdings ungenutzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Sven Giegold MdEP zu „Innovationspozenzialen für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens“ in Auftrag gegeben hat.Die TAURUS ECO Consulting GmbH hat dazu untersucht, wie die Gelder aus den zwei EU-Förderprogrammen EFRE (Europäischer Fonds für Regionalentwicklung) und ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) in Nordrhein-Westfalen verwendet werden. Klaus Sauerborn, Leiter der Studie, fasst die Ergebnisse so zusammen: „Gemessen an den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten weisen beide Programme bezogen auf NRW erhebliche ungenutzte Innovationspotenziale auf.“ Die stärkere Beachtung von Umwelt- und Klimaschutz bei den Investitionen könnte zudem weitere positive Effekte haben, wie gesteigerte Innovationskraft und Beschäftigung.
Der umweltpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Johannes Remmel MdL, dazu: „Die Studie belegt noch einmal eindrucksvoll, dass Umwelt und Klimaschutz am Kabinettstisch und in der schwarz-gelben Regierungspolitik keine Rolle spielen.“
Sven Giegold MdEP ergänzt: „Wir werden die Verwendung aller EU-Gelder einem öko-sozialen Check unterziehen.“
EFRE: Ungenutzte Potenziale in Energie, Chemie und Biotechnologie
Die Investitionen in die Regionalentwicklung nehmen Umweltschutzaspekte nur sehr wenig in den Blick. So gehen nur sechs Prozent der EFRE-Mittel in den Energiebereich – viel zu wenig, angesichts der Tatsache, dass NRW beim Thema Energieproduktivität das Schlusslicht unter den Bundesländern bildet. Die Studie empfiehlt dagegen unter anderem, die Mittel für die energetische Sanierung von Wohngebäuden zu verdreifachen.
Im Bereich Biotechnologie finden Umweltschutzaspekte überhaupt keine Beachtung. Ähnliches gilt für den Bereich Chemie: hier sind u.a. die Förderkriterien in Ökotoxität, Material- und Energieeffizienz unzureichend.
ELER: Ungenutzte Potenziale in der Landwirtschaft
Obwohl das europäische Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums ausdrücklich einen Schwerpunkt auf Umwelt- und Tierschutz setzt, sind die Investitionen in NRW nicht konzertiert auf diese Aspekte ausgerichtet, sondern halten am traditionellen Bild der Produktivitätssteigerung fest: Masse statt Klasse, Weltmarkt statt Region.
Die Studie empfiehlt dagegen u.a. verstärkte Investitionen in den Ökolandbau. Ökolandbau wird sowohl Umwelt-, Tier- und Klimaschutz gerecht und schafft Arbeitsplätze. Im Bereich Tierschutz sollte das ELER-Programm höhere Standards an Nutztierhaltung anlegen.
Außerdem empfiehlt die Studie, Moorflächen zu re-naturalisieren. So würde eine vollständige Wiedervernässung die CO2-Emissionen um 660 000 t reduzieren.
Die vollständige Studie und weitere Materialien finden Sie auf der Homepage von Sven Giegold: www.sven-giegold.de








