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Mehrdad Mostofizadeh
Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!

Grüne unterstützen Kampagne gegen die Frauen- und Familienministerin.
A 52: Bürgerversammlung schreibt offenen Brief an Ratsmitglieder
Auf einer Bürgerversammlung in Altenessen am 26.3. informierte die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" über den letzten Planungsstand der A52 in Essen und Umgebung. Im Ergebnis verabschiedeten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einstimmig folgenden offenen Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Essen:
A 52: Guter Rat ist gefragt!
In Essen haben wir gerade ein Problem zufällig aufgedeckt: Ein Tunnelversprechen ist geplatzt! Vereinbart war für Altenessen ein Tunnelstück im bergmännischen Vortrieb.
Auch in Gladbeck ist das Tunnelversprechen - der Türöffner für den Autobahnbau – letztlich unverbindlich. Wer für den Autobahnbau stimmt, kauft ohne vorliegende Planung die Katze im Sack!
Klimaschutzgesetz - NRW setzt Standards

Zu der Anhörung zum Klimaschutzgesetz erklärt Wibke Brems MdL, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin:
Erinnerung an nationalsozialistisches Unrecht: Einweihung der Käthe-Larsch-Straße
Im Beisein des Bezirksbürgermeisters Peter Valerius versammelten sich gut 20 Personen, darunter die Enkel von Käthe Larsch und deren Angehörige zu einer nicht amtlichen Straßeneröffnung.Rats- und Bezirksvertretungsmitglieder der Grünen, aktive aus der VVN ( Verband der Verfolgten des NS-Regimes) und weitere Interessierte trotzten am letzten Freitag des alten Jahres dem nasskalten Nieselregen, um die Altenessenerin Käthe Larsch zu ehren.
Bereits am 29. Mai 1935 hatte sie ihren Mut, gewaltlos mit Flugblättern gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime vorzugehen, nach 11 tägiger Gestapofolter mit dem Leben bezahlen müssen. Nach der Verhaftung in ihrer Wohnung in der Seumannstraße war Katharina (Käthe) Larsch im Zuge brutaler physischer wie psychiatrischer Verhörmethoden schließlich in der Düsseldorfer psychiatrischen Klinik Grafenberg ein Opfer des NS-Staats geworden und ist dort auch begraben.
Ihr Ehemann Rudolf Larsch verbüßte bereits seit 1933 wegen politischer Widerstandstätigkeit gegen den NS-Staat eine Zuchthausstrafe. So mussten die vier Kinder nach der Ermordung ihrer Mutter Käthe Larsch die Zeit bis Kriegsende 1945 in einem Kinderheim in Frohnhausen verbringen. Die Leidensgeschichte dort als sogenannte „Kommunistenkinder“ prägte schließlich noch die Erziehung der heutigen Enkelgeneration.
Klaus Gerstendorff, Sohn von Wera Gerstendorff, geborene Larsch, hatte als einer der Enkel von Käthe Larsch für diesen Erinnerungstag einen Vortrag ausgearbeitet, der eindringlich das vom nationalsozialistischen Terror geprägte Leben der Familie über drei Generationen hinweg beschrieb.
Für die Zukunft ist zu hoffen, dass eine lange vorbereitete Ausstellung über Käthe Larsch im „Haus der Essener Geschichte“ in absehbarer Zeit auch wirklich fertig gestellt wird. Dann wäre eine über Monate hinweg kontroverse Debatte über den Namen dieser neuen Straße zu einem guten Abschluss gekommen.
Nachfragen richten sie bitte an
Walter Wandtke, 0201-357431 oder 0177-237 9668
zum Vortrag von Klaus Gerstendorff als MP3-Dokument
zum Vortrag von Klaus Gerstendorff als PDF-Dokument








