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Mehrdad Mostofizadeh
Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!

Grüne unterstützen Kampagne gegen die Frauen- und Familienministerin.
A 52: Bürgerversammlung schreibt offenen Brief an Ratsmitglieder
Auf einer Bürgerversammlung in Altenessen am 26.3. informierte die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" über den letzten Planungsstand der A52 in Essen und Umgebung. Im Ergebnis verabschiedeten die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einstimmig folgenden offenen Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Essen:
A 52: Guter Rat ist gefragt!
In Essen haben wir gerade ein Problem zufällig aufgedeckt: Ein Tunnelversprechen ist geplatzt! Vereinbart war für Altenessen ein Tunnelstück im bergmännischen Vortrieb.
Auch in Gladbeck ist das Tunnelversprechen - der Türöffner für den Autobahnbau – letztlich unverbindlich. Wer für den Autobahnbau stimmt, kauft ohne vorliegende Planung die Katze im Sack!
Klimaschutzgesetz - NRW setzt Standards

Zu der Anhörung zum Klimaschutzgesetz erklärt Wibke Brems MdL, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin:
Einladung zur Lesung und Geschichtskulturdebatte
Straßenkampf um Hans Marchwitza! - Keine Ehrung möglich für einen linken Bergarbeiterdichter? --- im Buchhaus Altenessen am Karlsplatz am 3. 5. 2011 um 20.00 UhrGeschichts- und Literatur interessierte Menschen konnten sich seit Anfang April die Augen reiben, wie viel Emotion die Benennung einer kleinen Straße im Universitätsviertel nach einem Arbeiterschriftsteller auslöst. Die Grüne Fraktion in der Bezirksvertretung I hatte mit dem bereits 1965 in Potsdam verstorbenen Schriftsteller Hans Marchwitza einen Vorschlag eingebracht, der einstimmig in der BV I akzeptiert wurde.
Nun wurde dieses Verfahren gestoppt. Einem Ratsmitglied der CDU und dem Chefredakteur des WAZ-Lokalteils erscheint es unzumutbar, einen Menschen zu ehren, der bis zu seinem Lebensende bekennender Kommunist war.
Da halten es Grüne für geboten, einmal Originaltexte von Hans Marchwitza vorzustellen. Der Rüttenscheider Schriftsteller Ulrich Straeter übernimmt diese Aufgabe. Bei Marchwitza können wir vom Widerstand gegen den rechten Kapp-Putsch von 1920 lesen und überhaupt vom Kampf gegen unerträgliche Lebensbedingungen in unserer Stadt.
1933 allerdings verboten die Nationalsozialisten seine Bücher und trieben ihn ins Exil.
In der späteren DDR wurde Marchwitza mit offenen Armen empfangen und gefördert. Ob er allerdings in der DDR der fünfziger Jahre angesichts der Menschenrechtsverletzungen zu oft weggesehen hat, das wissen wir nicht.
Wir freuen uns auf einem spannenden, wie aufklärenden Abend!
Nachfragen richten Sie bitte an:
Walter Wandtke, Ratsmitglied ( 0201-357431)








